DIE HANDLUNG
Anja erfährt, dass sie unheilbar krank ist und bald sterben wird. Nach einer Phase der Trauer und Verzweiflung wird sie durch ein Zitat von `Abdul-Bahá aufgefordert, den Sinn des Lebens und des Sterbens zu ergründen. Gemeinsam mit ihrem Freund Max begibt sie sich in ein geistiges Abenteuer. Fragen steigen auf. Ist mit meinem Tode alles zu Ende oder geht es weiter? Was ist die Seele? Wie sieht die geistige Welt aus? Wie kommt man Gott näher? Aus einer anderen Sphäre strömen Antworten. Daraus resultiert die Erkenntnis, dass die eigentliche Aufgabe hier auf Erden die Erkenntnis Gottes ist, und nach seinen Geboten zu leben. Sie vollziehen die Anerkennung Gottes, indem sie seine Manifestation anerkennen. Der Tod naht. Anja ist vorbereitet. Sie betritt als gläubiger Mensch die geistige Welt und wird von den Himmelsbewohnern mit einer Seligpreisung empfangen. Max bleibt zurück und muss den Verlust seiner Freundin verarbeiten. Das Wissen um das Weiterleben nach dem Tod hilft ihm. Er vergleicht Anja mit einem Vogel, der seinen Käfig verlassen hat und sich nun frei bewegen kann. Er hat das Gefühl, ihr sehr nahe zu sein und weiß jetzt: Die Welten sind miteinander verbunden. Das irdische Leben ist eine Vorbereitung auf das jenseitige Leben. Es gibt keinen Tod. Es gibt nur LEBEN.